Was uns 2026 noch blühen könnte. EIn besorgter Ausblick
Thomas Claer
So schlimm wird es schon nicht kommen. Das haben wir uns im vergangenen Jahrzehnt oft gedacht. Gekommen ist dann aber alles noch viel schlimmer. Dass die Engländer aus der Europäischen Union austreten könnten? Hätte niemand für möglich gehalten. Dass ein erfolgloser Immobilienhändler, aber notorischer Fernseh-Entertainer ohne die geringste weltpolitische Sachkenntnis oder Qualifikation amerikanischer Präsident werden könnte? Galt als ausgeschlossen. Dass er, nachdem er wieder abgewählt war, seine Anhänger das weiße Haus stürmen lassen und die Demokratie infrage stellen konnte, ohne dafür zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt zu werden, dass dieser hockkriminelle Mensch sogar noch ein zweites Mal ins amerikanische Präsidentenamt gewählt werden könnte, hielt man für unmöglich. Dass Russland knapp drei Jahre zuvor die Ukraine überfallen könnte? Galt als unwahrscheinlich, denn es sollten doch alle Länder an blühenden Wirtschaftsbeziehungen in alle Richtungen interessiert sein, dachte man. Dass der impulsive Dilettant im weißen Haus nun tatsächlich die ganze Welt mit Zöllen überzieht und so den Welthandel gefährdet, dass er seine Bundesbehörde in amerikanischen Städten Jagd auf Einwanderer machen lässt, dass er den Armen der Welt die Entwicklungshilfe streicht und die USA aus fast allen internaltionalen Organisationen austreten lässt, dass er seinen NATO-Verbündeteten in den Rücken fällt und der geschundenen Ukraine die Unterstützung versagen will, dass er ein anderes Land überfällt und nun gleiches für für ein NATO-Mitgliedsland in Aussicht stellt? Hatte man damit gerechnet?
Pest und Cholera Nach den Landtags- wahlen im Osten Thomas Claer