Oberbürgermeister und Reichswehrminister

Deutsche Juristenbiographien, Teil 31: Otto Geßler (1875-1955) Matthias Wiemers Der schwäbische Soldatensohn Otto Geßler, ein Anhänger der Monarchie auch in der Weimarer Republik, war dennoch eine Stütze des Parlamentarischen Systems nach der Weimarer Reichsverfassung. Seine Autobiographie bietet eine seltene Darstellung der Regierungspraxis nach Aufhebung der Monarchie. Am 6. Februar 1875 wird Otto Geßler als Sohn […]

Ein Jurist als Bankier

Deutsche Juristenbiographien, Teil 30: Jürgen Ponto (1923-1977) Matthias Wiemers Jürgen Ponto, der von der Rote Armee Fraktion ermordete Vorstandssprecher der Dresdner Bank, ist gegenwärtig hauptsächlich noch als RAF-Opfer bekannt. Für die Zeit seines öffentlichen Wirkens war es eher ungewöhnlich, dass ein studierter Jurist eine solche Position einnahm. Während der legendäre Vorstandssprecher der Deutschen Bank Hermann […]

Ein Architekt des Rechtsstaats

Deutsche Juristenbiographien, Teil 29: Eduard Lasker Matthias Wiemers Der liberale Politiker Eduard Lasker war einer der Väter der Entwicklung Deutschlands zum Rechtsstaat im 19. Jahrhundert. Er was auch ein Beispiel für ein jüdisches Bildungsbürgertum, das häufig in der Konversion zum Christentum endete. So auch hier. Jizchak oder Eisek Lasker kommt am 14. Oktober 1829 in […]

Ein Anwalt im Kalten Krieg

Deutsche Juristenbiographien, Teil 28: Diether Posser Matthias Wiemers Der nordrhein-westfälische Landespolitiker Diether Posser ist über die Landesgrenzen kaum bekannt und auch jüngere Nordrhein-Westfalen dürften ihn kaum noch kennen. Sein Berufsleben begann als Anwalt in politischen Prozessen der Nachkriegszeit. Diether Posser wird am 9. März 1922 in Essen als Sohn eines kaufmännischen Angestellten geboren und besucht […]

Theorie und Praxis der Inneren Verwaltung

Deutsche Juristenbiographien, Teil 27: Willibald Apelt (1877–1965) Matthias Wiemers Der hier vorzustellende deutsche Staatsrechtslehrer und Politiker Willibald Apelt ist eigentlich nur noch Rechtshistorikern und Freunden antiquarischer Literatur bekannt. Seine „Geschichte der Weimarer Reichsverfassung“ von 1946 (2. Aufl. 1964) wurde im Zustand der inneren Emigration geschrieben und ist bis heute ein Standardwerk, das aus den Erlebnissen […]

Vater des Völkerrechts im 20. Jahrhundert

Deutsche Juristenbiographien, Teil 20: Karl Doehring (1919 – 2011) Matthias Wiemers Karl Doehring war ein Berliner, den das Schicksal nach dem Zweiten Weltkrieg in den Westen verschlug. Über sein Leben wusste er im Rahmen einer knappen biographischen Darstellung zu berichten, die diesem Text zugrunde liegt. Karl Doehring wird als Sohn eines Rechtsanwalts am 17.3.1919 in […]

Der Begründer des wissenschaftlichen Steuerrechts in Deutschland

Deutsche Juristenbiographien, Teil 18: Albert Hensel (1895 – 1933) Matthias Wiemers Albert Hensel, ein Nachkomme des Philosophen Moses Mendelssohn, war ein Begründer des wissenschaftlichen Steuerrechts in Deutschland. Am 9. Februar 1895 wird Albert Hensel als ältester Sohn des Mathematikers Kurt Hensel in Berlin geboren und protestantisch getauft. Die Mutter, Gertrud Hahn, ist Tochter jüdischer Eltern. […]

Internationales Recht und Politik

Deutsche Juristenbiographien, Teil 17: Albrecht Mendelssohn Bartholdy (1874- 1936) Matthias Wiemers Albrecht Mendelssohn Bartholdy trug nicht zufällig denselben Nachnamen wie der berühmte Komponist, der sein Großvater war. Der Philosoph Moses Mendelssohn war deshalb sein Ur-Ur-Großvater. Albrecht Mendelssohn wird am 25. Oktober 1874 als Sohn des Historikers Karl Mendelssohn Bartholdy geboren, bei dem in diesem Jahr […]

Der verhinderte Bundeskanzler

Deutsche Juristenbiographien, Teil 15: Dr. iur. Rainer Barzel (1924–2006) Matthias Wiemers Ein bewegtes Leben führt den gebürtigen Ostpreußen ganz in den Westen des ehemaligen Preußen – und dann über die unterschiedlichsten politischen Ämter bis kurz vor die Schranken des Kanzleramts. Rainer Barzel wird als Sohn eines Studienrats am 20. Juni 1924 in Braunsberg, Ostpreußen, geboren. […]

Ein vielseitiger Jurist des 20. Jahrhunderts

Deutsche Juristenbiographien, Teil 14: Robert M. W. Kempner war nicht nur Ankläger bei den Nürnberger Prozessen Matthias Wiemers Die Eltern der hier vorzustellenden Juristen waren zur Zeit seiner Geburt beide wissenschaftliche Assistenten des Robert-Koch-Instituts und im Jahre 1899 gerade zu Zwecken der Malaria-Bekämpfung in Montenegro, dem späteren Albanien. Zur Geburt des Sohnes schafften sie es […]