Die Welt aus Bonner Sicht

Matthias Herdegen beschreibt den „Kampf um die Weltordnung“ Matthias Wiemers Der Bonner Staats- und Völkerrechtler Matthias Herdegen, neben seinen Studenten und Lesern seiner zahlreichen Lehrbücher eher den Nutzern des „Maunz-Dürig“, dessen geschäftsführender Herausgeber er seit Jahren ist, bekannt, trat vor nunmehr mehreren Monaten an das Licht einer größeren Öffentlichkeit: Er erbot sich, für den Bundesvorsitz […]

Der verhinderte Bundeskanzler

Deutsche Juristenbiographien, Teil 15: Dr. iur. Rainer Barzel (1924–2006) Matthias Wiemers Ein bewegtes Leben führt den gebürtigen Ostpreußen ganz in den Westen des ehemaligen Preußen – und dann über die unterschiedlichsten politischen Ämter bis kurz vor die Schranken des Kanzleramts. Rainer Barzel wird als Sohn eines Studienrats am 20. Juni 1924 in Braunsberg, Ostpreußen, geboren. […]

Der Antimonopolist

Deutsche Juristenbiographien, Teil 5: Franz Böhm (1895-1977) Matthias Wiemers Der Jurist Franz Böhm, in der Öffentlichkeit gelegentlich als Volkswirt angesehen, war der bedeutenste juristische Vater der „Sozialen Marktwirtschaft“ Franz Böhm wird am 16. Februar 1895 in Konstanz als Sohn eines protestantischen Juristen geboren, der als Staatsanwalt, Hochschulreferent im Kultusministerium und schließlich als Kultusminister des Großherzogtums […]

Der Sohn des Obersekretärs

Deutsche Juristenbiographien, Teil 4: Konrad Adenauer (1876-1967) Matthias Wiemers Dr. iur Konrad Adenauer rechnet zu einer Gruppe typischer Aufsteiger in den Zeiten des zweiten deutschen Kaiserreichs, während seine Karriere in der Weimarer Republik nicht mehr als so außergewöhnlich erscheint, die spätere Bundeskanzlerschaft freilich schon aufgrund seines hohen Alters aus dem Rahmen fällt. Am 5. Januar […]