Ein Pionier des Arbeitsrechts

Deutsche Juristenbiographien, Teil 33: Arthur Philipp Nikisch (1888–1968) Matthias Wiemers Die Staats- und Gesellschaftsordnung der Weimarer Republik brachte eine Reihe neuer Spezialisierungen in der Rechtswissenschaft hervor, darunter auch das Arbeitsrecht. Hierfür zeichneten wenige Pioniere verantwortlich, die teilweise gar aus dem öffentlichen Recht stammten. Der am 25. November 1888 in Leipzig geborene Arthur Philipp Nikisch kann […]

Oberbürgermeister und Reichswehrminister

Deutsche Juristenbiographien, Teil 31: Otto Geßler (1875-1955) Matthias Wiemers Der schwäbische Soldatensohn Otto Geßler, ein Anhänger der Monarchie auch in der Weimarer Republik, war dennoch eine Stütze des Parlamentarischen Systems nach der Weimarer Reichsverfassung. Seine Autobiographie bietet eine seltene Darstellung der Regierungspraxis nach Aufhebung der Monarchie. Am 6. Februar 1875 wird Otto Geßler als Sohn […]

Chronist der Weimarer Reichsverfassung

Christoph Gusy legt mit seinem dritten Buch über die „WRV“ eine Studie über ihre Entwicklungsverläufe vor Matthias Wiemers Die Weimarer Reichsverfassung wird 100 Jahre. Der Bielefelder Öffentlichrechtler Christoph Gusy, der sich bereits zweimal mit einem Buch über das Verfassungswerk der in Weimar tagenden Nationalversammlung befasst hatte, legt nun ein noch recht knappes Werk über ihre […]

Ein früh Vollendeter des Deutschen Staatsrechts

Deutsche Juristenbiographien, Teil 21: Günther Holstein (1892 – 1931) Matthias Wiemers Günther Holstein, ein Vertreter der so genannten geisteswissenschaftlichen Methode im Staatsrecht der Weimarer Republik, wird am 22. Mai 1892 in Berlin geboren. Nach Abitur am Humboldt-Gymnasium 1910 nimmt er 1911 das Studium der Rechtswissenschaften, daneben Philosophie und Theologie, in München auf und wechselt im […]

Patron des Parteienstaats

Deutsche Juristenbiographien, Teil 16: Gerhard Leibholz (1901–1982) Matthias Wiemers Gerhard Leibholz wird am 15. November 1901 als Sohn jüdischer Eltern in Berlin geboren, jedoch alsbald protestantisch getauft, nimmt nach Abitur und kurzer Dienstzeit bei einem Freikorps Anfang 1919 in Heidelberg das Studium der Philosophie, der Rechte und der Ökonomie auf und promoviert dort bereits 1921 […]

Geisteswissenschaftliche Methode und Integrationslehre

Deutsche Juristenbiographien, Teil 12: Rudol Smend (1882-1975) Matthias Wiemers Neben Hans Kelsen und Carl Schmitt ist Rudolf Smend der dritte der drei auch heute noch wirksamen Staatsrechtslehrer der Weimarer Republik. Er hat eine unzweifelhaft auch heute noch so apostrophierte „Smend-Schule“ gebildet, der man in gewisser Weise auch eine Zeitschrift zuordnen kann – das Archiv des […]

Pionier des Völker- und Lebensmittelrechts

Deutsche Juristenbiographien, Teil 9: Max Fleischmann (1872-1943) Matthias Wiemers Max Fleischmann war ein Pionier des Völkerrechts in Deutschland, gleichzeitig war er Konvertit und stand als assimilierter Jude auf der rechten Seite des politischen Spektrums in Kaiserreich und Weimarer Republik. Seine jüdische Herkunft wurde ihm gegen Ende des „Dritten Reichs“ dennoch zum Verhängnis. Max Michael Fleischmann […]

Wegbereiter Adolf Hitlers

Eine neue Biografie des Juristen Armin Fuhrer über Ernst Thälmann entlarvt den 1944 hingerichteten Kommunistenführer als erbitterten Demokratiefeind Benedikt Vallendar Zusammen mit Adolf Hitler, seinem ärgsten politischen Gegner, schmiedete der deutsche Kommunistenführer Ernst Thälmann in den Zwanzigerjahren die Sargnägel am morschen Gerüst der Weimarer Demokratie. Zu diesem Fazit kommt die neue Biografie des Juristen und […]